KÜNSTLERISCHE THERAPIE
Wenn Sie die Konzentration auf ein Bild oder ein Objekt lenken, regen Sie Ihre Sinne an. Wenn Sie selbst mit künstlerischen Mitteln arbeiten, unterstützen Sie eigene innere Prozesse. Die Gestaltungstherapie verwendet dabei den tiefenpsychologischen Ansatz von C. G. Jung und stellt das unbewußte Bild, losgelöst von ästhetischen Ansprüchen, in den Blickpunkt. Es geht nicht um Können und ist fern jeglichen Leistungsdrucks. Sie lernen sich dabei auf eine andere Weise kennen, verarbeiten und können sich regenerieren.
Das Abgebildete kann dann in ein Gespräch führen. Denken sie nur an den Künstler Baselitz, der seine Motive auf dem Kopf stehend abbildet und so auch den Betrachter auffordert neugierig zu werden und verschiedene Perspektiven zuzulassen.